EPIVIR 10 mg/ml Lösung zum Einnehmen 240 ml

Artikelnummer: 00120566 | Grundpreis: 34,05 € / 100 ml3
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Preis: 81,71 €3

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PZN 00120566
Anbieter EMRA-MED Arzneimittel GmbH
Packungsgröße 240 ml
Packungsnorm N2
Produktname Epivir 10mg/ml
Darreichungsform Lösung zum Einnehmen
Monopräparat ja
Wirksubstanz Lamivudin
Rezeptpflichtig ja
Apothekenpflichtig ja
Maximale Abgabemenge 5

Die Gesamtdosis sollte nicht ohne Rücksprache mit einem Arzt oder Apotheker überschritten werden.

Art der Anwendung?
Nehmen Sie das Arzneimittel ein.

Dauer der Anwendung?
Die Anwendungsdauer richtet sich nach Art der Beschwerde und/oder Dauer der Erkrankung und wird deshalb nur von Ihrem Arzt bestimmt.

Überdosierung?
Setzen Sie sich bei dem Verdacht auf eine Überdosierung umgehend mit einem Arzt in Verbindung.

Generell gilt: Achten Sie vor allem bei Säuglingen, Kleinkindern und älteren Menschen auf eine gewissenhafte Dosierung. Im Zweifelsfalle fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker nach etwaigen Auswirkungen oder Vorsichtsmaßnahmen.

Eine vom Arzt verordnete Dosierung kann von den Angaben der Packungsbeilage abweichen. Da der Arzt sie individuell abstimmt, sollten Sie das Arzneimittel daher nach seinen Anweisungen anwenden.

 

Dosierung
Da die Dosierung des Arzneimittels von verschiedenen Faktoren abhängt, sollte sie von Ihrem Arzt individuell auf Sie abgestimmt werden.
 
Für Kinder ab 3 Monaten mit einem Körpergewicht von weniger als 25 kg wird das Arzneimittel von Ihrem Arzt entsprechend dem Körpergewicht dosiert.
 
Lassen Sie sich dazu von Ihrem Arzt oder Apotheker beraten.
 
Allgemeine Dosierungsempfehlung:
 
Kinder und Jugendliche mit einem Körpergewicht von mindestens 25 kg 15 ml 2-mal täglich unabhängig von der Mahlzeit

Erwachsene 15 ml 2-mal täglich unabhängig von der Mahlzeit
Alternativ:
 
Kinder und Jugendliche mit einem Körpergewicht von mindestens 25 kg 30 ml 1-mal täglich unabhängig von der Mahlzeit

Erwachsene 30 ml 1-mal täglich unabhängig von der Mahlzeit
Patienten mit einer Nierenfunktionsstörung: Sie müssen in Absprache mit Ihrem Arzt eventuell die Einzel- oder die Gesamtdosis reduzieren oder den Dosierungsabstand verlängern.
 
Dosierhilfe: Dem Arzneimittel liegt für eine korrekte Dosierung ein Messbehältnis bei.
 
In Kombination mit anderen antiretroviralen Arzneimitteln:

 

- HIV-Infektionen

Wie wirkt der Inhaltsstoff des Arzneimittels?

Lamivudin ist ein Hemmstoff eines Enzyms (reverse Transkriptase) des humanen Immundefizienz-Virus (HIV). Dadurch wird die für die Virusvermehrung notwendige Umschreibung der viralen RNA in DNA blockiert, der Einbau in das menschliche Erbgut verhindert und folglich die Virusvermehrung gehemmt. Der Wirkstoff kann nur den Befall weiterer Zellen verhindern, bei bereits in eine Wirtszelle eingedrungenen Viren ist er unwirksam. Lamivudin ist auch gegen das Hepatitis B-Virus wirksam.
bezogen auf 1 ml Lösung

10 mg Lamivudin

200 mg Saccharose

+ Methyl-4-hydroxybenzoat

+ Propyl-4-hydroxybenzoat

+ Citronensäure

20 mg Propylenglycol

+ Natrium citrat

2,94 mg Natrium-Ion

+ Erdbeer-Aroma, künstlich

+ Bananen-Aroma, künstlich

+ Wasser, gereinigtes

Was spricht gegen eine Anwendung?

- Überempfindlichkeit gegen die Inhaltsstoffe

Welche Altersgruppe ist zu beachten?
- Säuglinge in den ersten 3 Lebensmonaten: Für diese Altersgruppe liegen keine Dosierungsangaben vor.
- Ältere Patienten: Das Arzneimittel ist mit besonderer Vorsicht anzuwenden.

Was ist mit Schwangerschaft und Stillzeit?
- Schwangerschaft: Wenden Sie sich an Ihren Arzt. Es spielen verschiedene Überlegungen eine Rolle, ob und wie das Arzneimittel in der Schwangerschaft angewendet werden kann.
- Stillzeit: Von einer Anwendung wird nach derzeitigen Erkenntnissen abgeraten. Eventuell ist ein Abstillen in Erwägung zu ziehen.

Ist Ihnen das Arzneimittel trotz einer Gegenanzeige verordnet worden, sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker. Der therapeutische Nutzen kann höher sein, als das Risiko, das die Anwendung bei einer Gegenanzeige in sich birgt.
Welche unerwünschten Wirkungen können auftreten?

- Kopfschmerzen
- Schlaflosigkeit
- Husten
- Verstopfte Nase
- Übelkeit
- Erbrechen
- Bauchschmerzen
- Kolik
- Durchfälle
- Hautausschlag
- Haarausfall
- Gelenkschmerzen
- Muskelbeschwerden
- Müdigkeit
- Unwohlsein
- Fieber
- Neutropenie (Verminderung der Anzahl bestimmter weißer Blutkörperchen)
- Anämie (Blutarmut)
- Thrombozytopenie (Verminderung der Anzahl der Blutplättchen)
- Anstieg der Leberwerte

Bemerken Sie eine Befindlichkeitsstörung oder Veränderung während der Behandlung, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.

Für die Information an dieser Stelle werden vor allem Nebenwirkungen berücksichtigt, die bei mindestens einem von 1.000 behandelten Patienten auftreten.
Was sollten Sie beachten?
- Parabene (Konservierungsstoffe z.B. E 214 - E 219) können Überempfindlichkeitsreaktionen, auch mit zeitlicher Verzögerung, hervorrufen.
- Vorsicht bei einer Unverträglichkeit gegenüber Saccharose. Wenn Sie eine Diabetes-Diät einhalten müssen, sollten Sie den Zuckergehalt berücksichtigen.
- Es kann Arzneimittel geben, mit denen Wechselwirkungen auftreten. Sie sollten deswegen generell vor der Behandlung mit einem neuen Arzneimittel jedes andere, das Sie bereits anwenden, dem Arzt oder Apotheker angeben. Das gilt auch für Arzneimittel, die Sie selbst kaufen, nur gelegentlich anwenden oder deren Anwendung schon einige Zeit zurückliegt.
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